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SUMMARY:Dagobert
DESCRIPTION:Die Wege des Dagobert sind unergründlich. Nach seinem goti
 sch-suizidalen Kammerspiel „Schwarz“ lieferte er ein hochambitionierte
 s und erstmals recht gesellschaftskritisches R‘n‘B-Meisterwerk mit dem
  sperrigen Titel „Dagobert und die wahre Musik vom südlichen Blütenlan
 d“ ab\, auf welches dann ein hauchzartes Liebes-Album („Rama Kalala“) 
 folgte und nun also schenkt uns Dagobert seine erste philosophische Mi
 ni-Rockoper. All das wohlgemerkt in weniger als drei Jahren. Wer gewil
 lt ist\, der Stimme dieses Grenzgängers zwischen den Genres und sozial
 en Schichten zu folgen\, wird fürstlich belohnt werden.\n\n\nUnd jetzt
  also Gitarrenrock! Auf seinem neunten Album „Tier“ zeigt sich Dagober
 t von seiner härtesten Seite und singt neun Abhandlungen über das Mens
 chsein über eine druckvolle Gitarrenwand. Weniger sentimental als gewo
 hnt\, aber hymnisch wie eh und je\, begeistern Dagoberts neue Lieder a
 uch im Gewand einer klassischen und zeitlosen Rockband.\nDas Album „Ti
 er“ lässt sich nämlich auch als eine Art Lebensratgeber lesen\, welche
 s das einfache\, das wahre Leben propagiert\, das uns so fremd geworde
 n ist. Und das bringt uns zu der Essenz dieses Künstlers\, der immer n
 och der randständigste aller Schweizer Musiker ist: in ihrer Einfachhe
 it und unmittelbaren Wucht sind seine ehrlichen Gefühlsbekundungen und
  Beobachtungen einzigartig unter seinen Zeitgenossen.\n\nDie Texte sin
 d teilweise genauso brutal wie der neue Sound. In „Hier kommen die Men
 schen“ heisst es „Süss wie sie wütend werden / Manchmal muss dann jema
 nd sterben / Süss wie sie Kriege führen / Denn ihren Stolz müssen sie 
 spüren“ oder in „Ewiger Flug“ beschreibt Dagobert uns Menschen so: „Ei
 n Klumpen Dreck der zu lang gegärt hat / Das millionste Tier das sich 
 nicht bewährt hat / Wir sind der Zufall und das Chaos“. Den Ausweg aus
  diesem zerfahrenen Menschsein findet Dagobert schliesslich im Titelso
 ng in der Tier-Werdung: „Formulare Sicherheit / Falsche Scham und kein
 e Zeit / Will ich alles sicher nicht / Lieber noch werd ich zum Tier /
  Kann wild und böse und allein und frei von allen Sorgen sein“.\nhomep
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 lich. Nach seinem gotisch-suizidalen Kammerspiel „Schwarz“ lieferte er
  ein hochambitioniertes und erstmals recht gesellschaftskritisches R‘n
 ‘B-Meisterwerk mit dem sperrigen Titel „Dagobert und die wahre Musik v
 om südlichen Blütenland“ ab\, auf welches dann ein hauchzartes Liebes-
 Album („Rama Kalala“) folgte und nun also schenkt uns Dagobert seine e
 rste philosophische Mini-Rockoper. All das wohlgemerkt in weniger als 
 drei Jahren. Wer gewillt ist\, der Stimme dieses Grenzgängers zwischen
  den Genres und sozialen Schichten zu folgen\, wird fürstlich belohnt 
 werden.\n</div>\n<div>Und jetzt also Gitarrenrock! Auf seinem neunten 
 Album „Tier“ zeigt sich Dagobert von seiner härtesten Seite und singt 
 neun Abhandlungen über das Menschsein über eine druckvolle Gitarrenwan
 d. Weniger sentimental als gewohnt\, aber hymnisch wie eh und je\, beg
 eistern Dagoberts neue Lieder auch im Gewand einer klassischen und zei
 tlosen Rockband.<br />\nDas Album „Tier“ lässt sich nämlich auch als e
 ine Art Lebensratgeber lesen\, welches das einfache\, das wahre Leben 
 propagiert\, das uns so fremd geworden ist. Und das bringt uns zu der 
 Essenz dieses Künstlers\, der immer noch der randständigste aller Schw
 eizer Musiker ist: in ihrer Einfachheit und unmittelbaren Wucht sind s
 eine ehrlichen Gefühlsbekundungen und Beobachtungen einzigartig unter 
 seinen Zeitgenossen.<br />\n<br />\nDie Texte sind teilweise genauso b
 rutal wie der neue Sound. In „Hier kommen die Menschen“ heisst es „Süs
 s wie sie wütend werden / Manchmal muss dann jemand sterben / Süss wie
  sie Kriege führen / Denn ihren Stolz müssen sie spüren“ oder in „Ewig
 er Flug“ beschreibt Dagobert uns Menschen so: „Ein Klumpen Dreck der z
 u lang gegärt hat / Das millionste Tier das sich nicht bewährt hat / W
 ir sind der Zufall und das Chaos“. Den Ausweg aus diesem zerfahrenen M
 enschsein findet Dagobert schliesslich im Titelsong in der Tier-Werdun
 g: „Formulare Sicherheit / Falsche Scham und keine Zeit / Will ich all
 es sicher nicht / Lieber noch werd ich zum Tier / Kann wild und böse u
 nd allein und frei von allen Sorgen sein“.<br />\n<span style=color: #
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