Deprecated: WPMailSMTP\Providers\Sendlayer\QuickConnectUsage::maybe_flag_limit_reached(): Implicitly marking parameter $connection as nullable is deprecated, the explicit nullable type must be used instead in /mnt/web003/b3/46/57659246/htdocs/STRATO-apps/wordpress_01/app/wp-content/plugins/wp-mail-smtp/src/Providers/Sendlayer/QuickConnectUsage.php on line 393 Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at /mnt/web003/b3/46/57659246/htdocs/STRATO-apps/wordpress_01/app/wp-content/plugins/wp-mail-smtp/src/Providers/Sendlayer/QuickConnectUsage.php:393) in /mnt/web003/b3/46/57659246/htdocs/STRATO-apps/wordpress_01/app/wp-includes/feed-rss2.php on line 8 KUKAV https://kukav.de Kulturkasten e.V. Mon, 27 Oct 2025 19:47:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.1 https://kukav.de/wp-content/uploads/2021/06/kukav-logo-400x400-1-50x50.png KUKAV https://kukav.de 32 32 186965625 Teaser animation-installation 2025 https://kukav.de/nicht-kategorisiert-de/teaser-animation-installation-2025/ https://kukav.de/nicht-kategorisiert-de/teaser-animation-installation-2025/#respond Sun, 17 Aug 2025 12:13:39 +0000 https://kukav.de/?p=2568 ]]> https://kukav.de/nicht-kategorisiert-de/teaser-animation-installation-2025/feed/ 0 2568 Ehemalige Leuchtmittelfabrik (Semrau) https://kukav.de/nicht-kategorisiert-de/ehemalige-leuchtmittelfabrik-semrau/ https://kukav.de/nicht-kategorisiert-de/ehemalige-leuchtmittelfabrik-semrau/#respond Sat, 16 Aug 2025 20:05:47 +0000 https://kukav.de/?p=2552 Schützenstraße 26/1

https://maps.app.goo.gl/MbTQXxuTkJL8CLSo9

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Ines Fiegert und Michael Kibler https://kukav.de/animation-installation-de/2025/ines-fiegert-und-michael-kibler/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/ines-fiegert-und-michael-kibler/#respond Sun, 03 Aug 2025 09:03:04 +0000 https://kukav.de/?p=2304 In suspension

Zwei Videoprojektionen, davon ein animierter Film (1:24 min), Licht, glasierte Keramik,Textil, Gießharz, Silikon und Latex, Flüssigkeiten

2025

In Suspension konfrontiert die Betrachtenden mit einem Körper, der sich einer eindeutigen Zuordnung entzieht: weder tot noch lebendig, weder eindeutig oragnisch noch rein mechanisch. Die Installation führt in eine beinahe klinische Nähe zu einem fragilen System aus Material und Bedeutung – ein Körperbild, das zugleich vertraut und fremd erscheint. In einer Gegenwart, in der biotechnologische Eingriffe alltäglich werden und sich die Grenze zwischen natürlichem Leben und künstlicher Erhaltung zunehmend auflöst, stellt das Werk drängende Fragen: Was halten wir am Leben – und warum?
Wann beginnt ein Eingriff, und wann wird er zur Konstruktion? Diese Arbeit fordert nicht nur zur Betrachtung auf, sondern zur Stellungnahme – zwischen Empathie und Unbehagen, zwischen Faszination und Zweifel.

Ausstellungsansicht

Über Ines Fiegert

Ines Fiegert über ihr Werk: „Wo endet das Natürliche und wo beginnt das Künstliche? Diese Frage durchzieht meine Arbeiten wie ein roter Faden – wortwörtlich. In meinen Werkgruppen begegnen sich natürliche Prozesse und menschengemachte Systeme, sie überschneiden, durchdringen und verweben sich. Es sind keine Gegensätze, sondern Teile eines gemeinsamen Gewebes, das uns alle betrifft. Der Faden ist dabei weit mehr als ein Motiv – er ist Träger von Bedeutung, Symbol und Struktur zugleich. Als Linie, Knoten oder Netz verweist er auf archaische Erzählformen, auf Mythen, Geschichten und kulturelle Muster, die wir über Jahrhunderte hinweg gewebt haben. Diese narrative Dimension bildet den Herzschlag meiner Arbeiten: Sie verbinden surreale Elemente mit realen Fragestellungen über unsere Beziehung zur natürlichen Welt – materiell und metaphorisch.
Die Werke laden dazu ein, das vermeintlich Selbstverständliche zu hinterfragen: Unsere Umwelt, unsere Systeme, unsere Rolle darin. In einer Zeit, in der ökologische und soziale Strukturen gleichermaßen unter Druck stehen, erscheint das Netz als kraftvolles Bild. Es symbolisiert Verbundenheit und Abhängigkeit – aber auch Zerbrechlichkeit.
So wird der Faden zum Träger einer stillen, aber eindringlichen Botschaft: Alles ist miteinander verbunden. Was wir tun, was wir gestalten, was wir zerstören – es hat Auswirkungen auf das Ganze. Die Grenze zwischen Natur
und Kultur, zwischen Mensch und Umwelt, ist fließend. Und vielleicht liegt gerade in dieser Erkenntnis ein neuer Blick – nicht nur auf Kunst, sondern auf
uns selbst.
Diese Arbeiten möchten gesehen, gespürt und gelesen werden – als Einladung, sich im Netz der Bedeutungen zu verlieren und dabei neue Verbindungen zu entdecken.“

Ines Fiegert studierte an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd und absolvierte ihren Master of Arts in Social Design an der Design Academy in Eindhoven, Niederlande. Seither hat sie mehrere Stipendien und Förderungen erhalten und an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen.

Website

Über Michael Kibler

Michael Kibler hat Produktdesign und Contextual Design in Schwäbisch Gmünd, Lillestrøm und Eindhoven studiert.
Er lebt und arbeitet als Designer in Winzingen.
Projekte und Installationen mit Ines Fiegert.
Werke ausgestellt im MoMA, New York und Galerie Tabak, Renquishausen

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valo_valentino https://kukav.de/animation-installation-de/2025/valo_valentino/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/valo_valentino/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:32:16 +0000 https://kukav.de/?p=2302 PKW KIdoskop

Film, min, PKW, Bildschirm

2025

Eine immersive Kunstinstallation zwischen Erinnerung, KI und Kaleidoskop-Trance

Das PKW KIdoskop ist eine multisensorische Kunstinstallation, die in einem silbernen Peugeot mit abgedunkelten Scheiben untergebracht ist. Der Wagen dient nicht mehr der Fortbewegung, sondern wird zum stillstehenden Portal in eine andere Realität. Jeweils zwei Besucher:innen können gleichzeitig das Innere des Fahrzeugs betreten – und damit in eine kaleidoskopartige Gedankenlandschaft eintauchen.

Kulturkasten e.V. Kukav Tuttlingen Ausstellung

Im Inneren richtet sich der Blick durch die Frontscheibe auf ein überdimensionales Kaleidoskop: Eine Kombination aus bemalten Gläsern, farbigem Lichtspiel und fragmentierter Formenwelt, die sich ständig verändert. Mittendrin befindet sich ein kleiner Bildschirm, auf dem ein KI-generiertes Video läuft – eine surreale Reise durch die Ruinen meines ehemaligen Ateliers, das inzwischen abgerissen wurde. In dieser filmischen Collage schwebt ein weißer Hase durch Tunnel der Realität, Metaphern für Wandel und Auflösung. Ein Symbol für Transformation, Erinnerung und die ambivalente Rolle von Künstlicher Intelligenz im Kreativprozess.

Passend zur visuellen Erfahrung läuft im Autoradio ein KI-generiertes Bluesrock-Album, das valo_valentino speziell für dieses Projekt komponiert hat. Die Musik ist eine Hommage an die einstige Containercity beim Nordbahnhof in Stuttgart – ein Ort der Kunst, des Widerstands und der Vergänglichkeit. Besucher:innen können das Album auf Wunsch vor Ort zu einem kleinen Preis erwerben.

Das PKW KIdoskop ist Installation, Musikraum, Erinnerungsschrein und Zukunftsvision zugleich. Es lädt dazu ein, die Bruchstellen zwischen analoger Vergangenheit und digitaler Imagination zu erkunden – und sich auf eine Reise zu begeben, bei der Innenraum und Innenwelt miteinander verschmelzen.

Über valo_valentino

Valo´s künstlerische Praxis überbrückt die Bereiche von Bildender Kunst, Musik, Kulturgeschichte, Kybernetik, Umweltphänomenen und Poesie.

Aktuelle Arbeiten rangieren zwischen analogen und digitalen Medien, zwischen Marmor und Code, zwischen Zeichnung und Licht, Installation und Kollaborationen.

Website

insta

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Cecile Giovannini https://kukav.de/animation-installation-de/2025/cecile-giovannini-3/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/cecile-giovannini-3/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:32:01 +0000 https://kukav.de/?p=2275 L’isola che non c’é

2025

Das Werk „L’isoIa che non c’é“ hat seinen Namen von der italienischen Version der Originalgeschichte von Peter Pan, die von James Matthew Barrie geschrieben wurde.
„L’isola che non c’é“ ist das erste Projekt, das von EvraKedebra, der Produktionsfirma von Cecile Giovannini, entwickelt wurde. Es wurde als immersive, sich entwickelnde und zu verschiedenen Ausstellungsorten reisende erzählerische Erfahrung konzipiert. Es ist eine Ode an die Fiktion und die Werke, die ihre Phantasie genährt haben.
Die als Erinnerungspalast konzipierte Installation ist voller Anspielungen auf die Popkultur, von Mary Blair bis zu psychedelischem Rock, einschließlich des berühmten Spukhauses in den Disney-Themenparks. Die Figuren, die diese Welt bewohnen, erzählen von Erinnerung und Intimität. Die Ausstellung wurde erstmals in diesem Sommer bei ContreContre. St-Maurice gezeigt.
Sobald der Besucher die Ausstellung betritt, taucht er in eine traumhafte Atmosphäre ein, die von den Kulissen des Kinos inspiriert ist. Ein Weg entfaltet sich durch verschiedene Stationen, die es jedem ermöglichen, eine Geschichte zu konstruieren, indem er die dargebotenen Hinweise zusammensetzt. Jedes Objekt ist interaktiv und schafft eine greifbare Verbindung mit dem Werk. Die Interaktionen variieren in Komplexität: Die Tasten eines Telefons drücken, um einen Text zu hören, Öffnen eines Koffers, um ein animiertes Bild zu entdecken, oder die Interaktion mit einem Spiegel mittels Gesichtserkennung.

Am Ende des Rundganges öffnet sich eine Falltür in die digitale Version, die den Zugang zu einer neuen alternativen Version der Installation ermöglicht, die durch eine erweiterte 360°-Aufnahme entstanden ist. Diese Version enthält weitere Besonderheiten und zusätzliche Hinweise. Auf diese Weise ergänzen sich die virtuelle und die physische Welt, so dass ein breiteres Publikum unabhängig von geografischen Beschränkungen Zugang zu der künstlerischen Erfahrung hat. Die physische Installation, die so konzipiert ist, dass sie reisen und sich weiterentwickeln kann, kann von Ort zu Ort bewegt werden, mit den ihnen eigenen Verbesserungen und Objekten [physisch oder virtuell] bei jeder neuen Ausstellung. Jede physische Version wird dokumentiert, in ein audiovisuelles Werk umgewandelt und als neues Portal diesem expandierende Universum hinzugefügt.

Über Cecile Giovannini

Cecile Giovannini ist eine bildende Künstlerin, die teilweise in der Schweiz und teilweise in Italien lebt. Cecile Giovannini ist eine bildende Künstlerin, die ihr Leben zwischen Italien und der Schweiz teilt. Ihre Arbeit erforscht die Macht der Fiktion und ihre Fähigkeit, das Wunderbare in der Realität herauszuholen und zu vergrößern. Ceciles Vorstellungskraft wurde geprägt durch Familiengeschichten, heidnische Legenden, katholische Bilder, das Kino und den Wald, in dem sie aufwuchs. Die Kunst der Fiktion dient als Mittel, um einen einzigartigen Raum zu schaffen, in dem sich erfundene Elemente und oft weibliche bekannte Charaktere vermischen. Es ist ein Raum, in dem sich Ängste und andere Emotionen als fantastische Kreaturen oder lebendige Atmosphären materialisieren.
Obwohl die Malerei ihr bevorzugtes Medium ist, geht Ceciles künstlerisches Universum weit darüber hinaus und drückt sich durch verschiedene Formen wie Rotoscoping (eine Technik, bei der Elemente in einer Filmsequenz übermalt werden), traditionelle Animation, Installationen, Interaktivität und gemeinschaftliche Projekte aus. In den letzten Jahren hat sie auch Projekte in Angriff genommen, die Teamarbeit erfordern, darunter Lichtdesign, Textproduktion, Spezialeffekte, Ton, neue Technologien und Bühnenbild. Sie betrachtet die kollaborative Kreativität als eine Möglichkeit, durch Kunst eine gemeinsame Erinnerung zu schaffen.
Ihre Arbeiten werden in Museen, Kunstzentren, auf Festivals, in Schweiz, Italien, Deutschland, Kanada und in virtuellen Räumen ausgestellt. Sie hat mehrere illustrierte Geschichten in kollektiven Werken in der Schweiz und in England gezeigt. Sie arbeitet mit zahlreichen Musikern, ethnischen labels und anderen Kunden weltweit zusammen. Sie ist Mitglied von Avocat Studio, dem Gründungsverband des Kultur- und Experimentierzentrums Villa Mirage in der ehemaligen Aluminiumfabrik in Martigny, Schweiz.

Website

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Gianluca Iadema https://kukav.de/animation-installation-de/2025/gianluca-iadema/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/gianluca-iadema/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:31:45 +0000 https://kukav.de/?p=2291 from, maybe to: prelude

2024

Audiovisuelle Skulptur für 1-Kanal-Video (6’00“), 2-Kanal-Ton und Skulpturen aus Aluminiumstangen, Klavierkomponenten, oxidiertem Kupfer und Schatten.

„From, maybe to: Prelude“ ist ein 3D-animierter audiovisueller Kurzfilm, der die Erinnerung durch die fiktive Transformation eines einzigen Objekts erforscht: das Klavier. Der Film beginnt mit einem photogrammetrischen Modell eines Klaviers, das plötzlich explodiert und eine visuelle und konzeptionelle Reise ins Unbekannte einleitet. Was einst ein vertrautes Instrument war, löst sich in eine fragmentierte Landschaft auf, die in einer Dimension jenseits von Zeit und Raum schwebt.
Während die Überreste schweben und sich verschieben, wird das Klavier zu einer Innenwelt, einem abstrakten Terrain, das von Abwesenheit und Möglichkeiten geprägt ist. Langsam setzen sich seine Bestandteile wieder zusammen, nicht mit der Absicht, ihre ursprüngliche Form wiederherzustellen, sondern wie von einer Intelligenz geleitet, die mit dem ursprünglichen Zweck des Objekts nicht vertraut ist. In dieser Neukonfiguration entpuppt sich das Klavier als mehr als nur ein Musikinstrument – es wird zu einer fiktiven Maschine, die dazu dient, menschliche Erinnerungen zu speichern.
Durch diese Verwandlung erforscht Prelude, wie Bedeutung aus Fragmentierung entsteht, wie Erinnerung den Raum formen kann und wie Objekte das Gewicht vergessener Erzählungen tragen können. Das Werk entfaltet sich wie ein Traum, in dem die Logik der Zeit zusammenbricht und die Erkenntnis erst am Ende kommt, wenn der Betrachter erkennt, dass er nicht nur einer Rekonstruktion beiwohnt, sondern der Geburt eines neuen, spekulativen Wesens.

Über Gianluca Iadema

Gianluca Iadema (*1996, Italien) ist ein Komponist, bildender Künstler und Performer, der mit einem transdisziplinären Ansatz für Musik, Video und Installation arbeitet. Seine forschungsorientierte Praxis ist von Technologie, Architektur und Philosophie geprägt. Er erforscht ganzheitlich Klang, Bild, Skulptur und Licht, was zu Werken führt, die sich zwischen den Kategorien Musik, Film und Installationskunst bewegen.

Von einem konzeptionellen Standpunkt aus erforscht er Themen wie Materialität und Unvollkommenheit. Er verwendet spekulative Erzählungen, um die konventionellen Bedeutungen von Objekten und deren Interpretationen zu untergraben. Innerhalb dieser Mehrdeutigkeit öffnet seine Arbeit Raum für das Imaginäre und lädt den Betrachter zu einer offenen, multisensorischen Erkundung ein, bei der die Entdeckung selbst zur Essenz des Kunstwerks wird.

In Bezug auf den Klang konzentriert er sich auf die Abstraktion verschiedener Musikstile wie Techno, Glitch und Popmusik, die mit zeitgenössischen klassischen Konzepten verschmolzen werden.

Website

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Esther Gronenborn https://kukav.de/animation-installation-de/2025/esther-gronenborn-2/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/esther-gronenborn-2/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:31:29 +0000 https://kukav.de/?p=2284 Lost In Iteration I: Der Traum, der träumt

Videoinstallation 4K UHD, Film, 4:26, Tisch, Stühle

Text E. Gronenborn, Animation: Runway, Kling

2025

Eine Frau – vielleicht viele – durchlebt eine fiebrige Halluzination. Gesichter vervielfältigen sich, verschwimmen, lösen sich auf. Körper falten sich in sich selbst, gefangen in der Logik einer Maschine, die Formen falsch erinnert. Ein Mann spricht – nicht im Befehlston, sondern fragend: Was liegt hinter meinem Prompt?

Lost in Iteration ist ein poetischer Albtraum einer generativen KI. Grundlage sind die Störungen und Verzerrungen, die im interaktiven Prozess mit der Maschine entstanden sind. Die Deformationen und Perversionen gewähren einen tiefen Einblick in ein kollektives Bewusstsein, das in den Zwiebelschichten der KI gefangen ist.

Die weibliche(n) Figur(en) ist zugleich Muse und ein sich selbst bewusstes Fragment. Sie imaginiert, löst sich auf, wird neu imaginiert. Ihr Körper wird zur Leinwand unbeabsichtigter Kreationen, ihre Stimme bricht und hallt durch Schichten halbvergessener Erinnerungen.
Wer träumt diese Bilder? Wessen Sehnsucht spiegeln sie wider? Und wo liegt der Ursprung, wenn jede Iteration die vorherige vergisst?

Die letzte Zeile klingt wie eine Kapitulation: „I want to stay.“ – „Ich möchte bleiben.“

Dieses Werk stellt die Frage, ob wir in einer von generativen Systemen geprägten Welt noch den Ursprung unserer Fantasien, die Urheberschaft, die Vorstellungskraft oder die schöpferische Absicht erkennen können – oder ob Kunst zum Echo unbekannter kollektiver Quellen wird. Vielleicht träumen wir nicht die Bilder von morgen – vielleicht träumen sie uns.

Screenshot

Über Esther Gronenborn

Nach einer erfolgreichen internationalen Filmkarriere (alaska.de, Ich werde nicht schweigen, Das weiße Schweigen) hat Esther Gronenborn ihr Schaffen in den letzten Jahren auf die Bereiche Bildende Kunst und Medienkunst ausgeweitet. Mit Fotografie, digitaler Collage und KI-generierten Videoinstallationen lotet sie die Grenzen zwischen Realität und Imagination, Erinnerung und Transformation aus. Meine visuellen Arbeiten integrieren filmische Sprache – wie Zeitmanipulation, symbolische Überlagerungen und narrative Spannung – in digitale Medien und Bildsynthese.

Homepage

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Roman Wolter https://kukav.de/animation-installation-de/2025/roman-wolter/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/roman-wolter/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:30:58 +0000 https://kukav.de/?p=2372 Chremaskop

Geldzähler, Geldscheingroße Abbildungen

2025

Das Chremaskop basiert auf einem Geldscheinzähler. Dieses Gerät, ursprünglich für den Finanzverkehr konzipiert, wird zweckentfremdet: Mit einer Geschwindigkeit von 1000 Scheinen pro Minute (16,6 Bildern pro Sekunde) transportiert es gedruckte Animationssequenzen in ein flimmerndes Bild.

Ausstellungsansicht

Der Begriff Chremaskop ist ein Kunstwort, abgeleitet von den griechischen Begriffen chrēma (Geld, Besitz) und skopein (sehen, betrachten).
Die Installation versteht sich als ironisches Ready-Made – eine funktionale Maschine, die in einem ungewohnten Kontext zur Darstellung von Bewegungsstudien verwendet wird. Dabei betrachtet das Publikum vorproduzierte Animationen, die speziell für diese mechanische Bildwiedergabe konzipiert und als gestapelte Papiersequenzen vorbereitet wurden. Die Papierstapel werden von den Betrachter:innen eigenständig in das Gerät eingeschoben. Der Geldscheinzähler wird dabei auf einer schlichten, funktionalen Stele oder einem ähnlichen Sockel präsentiert, sodass eine Betrachtungssituation entsteht, die an die frühen Kinetoskope von Thomas Edison erinnert: Das Publikum beugt sich über das Gerät und blickt in eine Art mechanischen Guckkasten.

Kinetoskop von Edison

Über Roman Wolter

Roman Wolter hat Integriertes Design an der Hochschule für Künste Bremen studiert – geprägt von den Spannungsfeldern der Ulmer Schule für Gestaltung und dem Dunstkreis der Neuen Frankfurter Schule. Zwischen Produktdesign und Illustration, zwischen Kunst und Design, zwischen Dogma und Anarchie.

Im bewegten Bild findet er den Rahmen, um unterschiedliche Einflüsse, Neigungen und Ausdrucksformen zu kanalisieren. Roman Wolter versteht sich als interdisziplinärer Grenzgänger. Seit 2010 arbeitet er als Motion Designer und Art Director im angewandten Bereich und gestaltet Titelsequenzen, Explainer-Videos und Produktfilme. In seiner kommerziellen Arbeit strebt er stets nach künstlerischer Kontrolle in allen Produktionsphasen – ein Ansatz, der ihn eher in der Tradition des Autorenkinos verortet als in der klassischen Dienstleistungslogik der Branche.

Mit seinen freien Arbeiten reflektiert Roman Wolter das bewegte Bild an sich. Er bricht mit konventionellen Erzählstrukturen und sucht nach ungewohnten Formaten, um den Bildschirm zu verlassen – sei es durch Projektionsmapping, interaktive Elemente oder den Einsatz analoger Techniken. Sein Ziel ist es, die Abgeklärtheit im Umgang mit Film und Animation abzustreifen und neue Perspektiven zu eröffnen: für sich selbst und für das Publikum.

Website

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Johanna Mangold und Sarah Huber https://kukav.de/animation-installation-de/2025/johanna-mangold-und-sarah-huber/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/johanna-mangold-und-sarah-huber/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:30:40 +0000 https://kukav.de/?p=2341 NEXUS PLEXUS

Holzkonstruktion, Kleinplastiken, Video 12:38 min, Animation, Sound

2024


Das Holzobjekt, das durch die ausgeschnitzten Linien, Bleistiftzeichnungen und Anordnung von Linien und Symbolen wie ein Spielbrett anmutet, wird von einer Vielzahl von Kleinplastiken besiedelt. Die Linien und Symbole repräsentieren die Knotenpunkte eines Netzwerks, mit denen die Objekte als Verkörperungen verschiedener Archetypen und Bewusstseinszuständen in symbolische Interaktion treten und verschiedene Prozesse des Bewusstseins abbilden.

Das Video zeigt verschiedene Sequenzen, darunter performative Elemente, sowie 2D- und 3D-Animationen, die sich zu einer collageartigen Komposition verbinden. Diese wird von analogen Synthesizer-Kompositionen und gesprochenem Text begleitet.

NEXUS PLEXUS spielt zum Einen mit Simulationstheorien, wie die des Physikers Thomas Campbell, die besagt, dass wir Avatare in einer von einem höheren Bewusstsein geschaffenen Realität seien, und zeigt zum Anderen verschiedene, an Rituale oder Spiele erinnernde Handlungen als Möglichkeit, sich in dieser Welt zu verankern bzw. um Kontakt zu einer anderen, inneren Welt aufzunehmen.

Die Arbeit reflektiert wie Zeitschichten, Bewusstseinszustände und symbolische Realitäten an einem Ort aufeinandertreffen können, sich überlagern und verdichten. Der Ort wird dabei nicht als statischer Raum begriffen, sondern als Knotenpunkt, als dynamisches Geflecht von Bedeutungen, Interaktionen und Transformationen innerhalb eines nicht linearen Zeitgeschehens. Ein Ort der Zeitlosigkeit, an welchem Strategien zur Erschließung und Besetzung, als auch Neuordnung entwickelt und weitergegeben werden. Es ist der Ort an dem der kreative Geist eine Heimat hat, der uns verbindet und in dessen Matrix sich Intention und Transformation zu einer Schleife verbinden.

NEXUS PLEXUS bewegt sich zwischen Wissenschaft, Magie und Science Fiction, und möchte die Betrachtenden einladen, spielerisch neue Perspektiven einzunehmen, was die Wahrnehmung unserer Realität betrifft.



Über Johanna Mangold und Sarah Huber

Johanna Mangold

Sarah Huber

Sarah Huber und Johanna Mangold beschäftigen sich in ihrer künstlerischen Kollaboration mit der Erforschung von Realitätsmodellen und Bewusstseinszuständen. Ihre Praxis verknüpft archetypische Symbole, rituelle Motive sowie Elemente aus Science Fiction und Popkultur mit wissenschaftlichen und theoretischen Paradigmen. Sie untersuchen, wie rituelle Handlungen die Konnektivität zwischen Menschen, anderen Lebewesen und der Erde beeinflussen und welche Effekte dies auf das menschliche Bewusstsein hat. Die Mechanismen der Psyche und die Dynamiken körperlicher Interaktionen sind dabei wesentliche Forschungsfelder.

Johanna Mangold (*1984 in Kempten) studierte von 2008 bis 2015 Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Cordula Güdemann und Prof. Rolf Bier. Von 2018 bis 2020 war sie Meisterschülerin im Weißenhof-Programm der Akademie bei Prof. Ricarda Roggan. Zeichnung, Textil- und Objektkunst gehören ebenso zu ihren künstlerischen Mitteln wie Sound, Video und Virtuelle Realität. Thematisch beschäftigt sie sich vordergründig mit Bereichen des Unbewussten, mit Traumbildern, dem Ergründen von Bewusstseinszuständen und Erinnerung, und der Konstruktion individueller Mythologien. Johanna Mangold lebt und arbeitet in Stuttgart und Ulm.

Website

Sarah Huber (*1987 in Pforzheim) studierte von 2007 bis 2016 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2022 war sie Lehrbeauftragte an der ABK Stuttgart und ist seither in Feldern der Kunstvermittlung tätig. Die künstlerische Arbeit als Werkzeug, die eigene Realität zu befragen und die eigene Psyche zu kartografieren um wiederum die Beschaffenheit von Realität zu ergründen, ist wesentlich in ihren Überlegungen.
Die Medien wechseln zwischen Druckgrafik, Zeichnung, beschnitzten Holzplatten, objekthaften und installativen Momenten. Sarah Huber lebt und arbeitet in Stuttgart und Ludwigsburg.

Website

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Ben Petersen https://kukav.de/animation-installation-de/2025/ben-petersen/ https://kukav.de/animation-installation-de/2025/ben-petersen/#respond Sat, 02 Aug 2025 20:29:36 +0000 https://kukav.de/?p=2349 Cosmetic Bodies

Mixed-Media-Installation
3 Videos, Dauer: Je 3 Minuten
Bonbongläser mit Haaren

2025

Konzept, Fotografie, Animation & Gestaltung: Ben Petersen
Sound: Sven Templin

Haare erinnern an unser animalisches Erbe. Doch wirklich nackt ist der Mensch selbst heute nicht: Mit Ausnahme von Fußsohlen, Handinnenflächen sowie Schleimhäuten und Lippen wachsen am ganzen Körper Haare – bei dem einen mehr oder weniger.
In der Filmarbeit »Cosmetic Bodies« untersucht der Künstler anhand
seines eigenen Körpers die behaarten Regionen. Ein gänzlich eigener
Kosmos entsteht, indem der Künstler das Haarige zu neuen Körpern her-
anwachsen lässt. Im Spannungsfeld von Körper, Haar und Geschlecht entfaltet sich die Kraft der Vielfalt zwischen Schönheit, Normierung, Hässlichkeit und Selbst sein.

In der Arbeit verschränken sich das Reale und das Digitale. Behaarte Körperpartien des Künstlers wurden fotografisch erfasst und dokumentiert. Mithilfe von Bildbearbeitungs- und Animationssoftware wurden diese verfremdet und in animierten Videosequenzen zu haarigen Kreaturen gestaltet. Die Haare, die der Künstler von seinem Körper entfernt hat, werden in Bonbongläsern aufbewahrt und sind Teil der Videoinstallation.

Gefördert durch das Kulturbüro Hannover.

Über Ben Petersen

Ben Petersen

Lebt und arbeitet in Hannover.
B.A. Grafik Design/Digitale Medien an der HAWK Hildesheim.

Er arbeitet interdisziplinär an der Schnittstelle von Video und Animation, Zeichnung, Installation, Tanz- und Performancekunst. Dabei verbindet er die Ausdrucksformen zu einer offenen, experimentellen Bild- und Bewegungssprache und erkundet neue Formen und Räume der Darstellung.

Im Zentrum seiner Arbeiten steht häufig die Beziehung zwischen Mensch, Umwelt und Natur. Seine Werke schaffen Raum für Unsichtbares, Nonkonformität und gesellschaftliche Randpositionen – sensibel, poetisch, oftmals auch mit einer Prise Ironie und stets mit einem präzisen Blick für das Übersehene. Dabei hinterfragt er gängige Normen und eröffnet alternative Sichtweisen auf das, was oft im Verborgenen liegt.

Website

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